Fettschürzenplastik (Abdominoplastik)

Die Entscheidung eine Fettschürzenplastik in Vollnarkose durchführen zu lassen, sollte von folgenden Faktoren abhängen:

1). Erschlaffungsgrad der Bauchdeckenmuskulatur
2). Unvorteilhafte Veränderung des Unterhaut-Fettgewebes bei Zustand nach Entbindungen, massiver Gewichtsreduktion
3). Tonusverlust der Haut; z.B. nach Unterbauchoperationen mit verunstaltenden Narben
4). Massive Schwangerschaftssstreifen sowie Folgen von bestimmten medikamentösen Therapien

Die oben erwähnten klinischen Manifestationen (Erscheinungsbild) können zu der Entstehung von Hängebauch, Bauchwandbruch, nässenden Ekzemen in den Hautfalten, orthopädischen Beschwerden sowie psychischer Beeinträchtigung aufgrund der ästhetischen Situation führen. Welche Operationsmethode gewählt wird, hängt von dem Befund sowie dem Aufklärungsgespräch mit der jeweiligen Patientin ab.

Die Liegezeit beträgt mindestens 2 Tage.
Mögliche Komplikationen, die extrem selten sind:
Blutergüsse, Serome, Wundheilungsstörung und Narkoseunverträglichkeit.

Das Endergebnis hängt stark von der Erfahrung des Operateurs ab.

Fallbeispiel 1

Fallbeispiel 2