Oberarmerschlaffung ("Schmetterlingsarme")

Eine Oberarmerschlaffung kann bei entsprechender kosmetischer Indikation durch operative Straffung auf beiden Seiten korrigiert werden. Ursachen solcher überschüssiger Hautlappen sind z.B. altersbedingt nachlassende Hautelastizität, angeborene Bindegewebsschwäche sowie der Zustand nach einer massiven Gewichtsreduktion.

 

OP-Methode

Nach ausführlicher Beratung, Aufklärung und Labordiagnostik, wird der Vor-Op-Befund fotodokumentiert.
Vor dem operativen Eingriff in Vollnarkose wird das zu entfernende Gewebe von der Achselhöhle bis zum Ellenbogen angezeichnet.
Der Hautschnitt erfolgt an der Unterseite des Oberarms und das darunter liegende Fettgewebe wird mit dem Hautüberschuss entfernt. Unter Schonung der Blutgefäße, Nerven sowie des Fasziensystems, wird die Oberarmstraffung durchgeführt. Die Hautnähte erfolgen fortlaufend und spannungsfrei.

Nachsorge

Armbandagen werden 2-3 Wochen lang getragen (ggf. Druckverband).
Die Entfernung der nicht resorbierbaren Fäden findet zwischen dem 14.-21. Tag nach OP statt.

Fallbeispiel